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Kategorie: BZV Heidelberg - Mannheim
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Gesundheitstag 2013

Zu unserem Gesundheitstag im März hatten wir dieses Jahr, in unser Vereinslokal ESC Blauweiß e.V. Mannheim Neckarplatt 3, drei Referenten Eingeladen. Die ausgewählten Themen in diesem Jahr waren.

 

1.) Schluckstörungen, mögliche Ursachen. Welche Therapeutischen Möglichkeiten gibt es. Referentin: Regina Stapf Logopädin

 

2.) Gymnastische Übungen für den Schulterbereich sowie Atemgymnastik zur Stärkung der Lungenfunktion. Was kann ich selbst tun? Referentin: Petra Morlok Logopädin

 

3.) Kehlkopferhalt – operativ oder konservativ: „Wann, wie und um welchen Preis?" Referent: O.A. Dr. Gerhard Dyckhoff

 

Frau Stapf eröffnete die Vortragsreihe und sprach über Folgen der Schluckstörungen, wie Mangelernährung, Gewichtsabnahme, Lungenentzündung durch Aspiration Entstehung der Schluckstörungen, u.s.w. wie Teilentfernung der Schluckorgane, Gewebeschädigung durch Strahlentherapie, Schleimhautschädigung, u.s.w. Therapiemöglichkeiten, wie kausale oder kompensatorische Therapie, logopädische Behandlung, medikamentöse Therapie, Lymphdrainage, u.s.w. Als Fazit konnte man festhalten, dass eine Heilung nicht möglich, sondern nur eine Besserung der Lebensqualität zu erreichen ist. Frau Morlock demonstrierte verschiedene Übungen, wie Arm-, Hals-, Mund- und Zungenbewegungen, die zur Stärkung und Funktionsverbesserung der einzelnen Muskeln führen. Durch dauerhafte Anwendung der Übungen ist, auch hier die Möglichkeit gegeben, eine Steigerung der Lebensqualität zu erzielen. Die Anwesenden konnten sich mit Anschauungsunterlagen ausreichend versorgen. Für den Fall das jemand die Übungsunterlagen möchte, so kann er diese bei Herrn Strauß anfordern. Als letzter Redner erläuterte Herr O.A. Dr. G.Dyckhoff die heutigen Möglichkeiten der Behandlung von Kehlkopfkrebs, wie Ganz- oder Teilentfernung, Behandlung durch Ratio-und Chemo-Therapien, Karzinomentfernung durch Laser-OP, u.s.w. Die ganze Bandbreite der Behandlungsmöglichkeiten wurde durch Bildunterlagen und Statistiken sehr gut unterlegt. Am Ende jedes Referates bestand die Möglichkeit Fragen an die Referenten zu stellen.

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